Im Event-Management werden Ablaufplan und Regieplan oft verwechselt, obwohl sie unterschiedliche Zielgruppen und Zwecke haben. Der Ablaufplan gibt Gästen, Kunden, Referentinnen und dem Team einen minutengenauen Überblick über das Programm. Der Regieplan hingegen ist das Arbeitswerkzeug für Regie und Technik: Er verknüpft Bühnenaktionen sekundengenau mit Cues für Licht, Ton und Video und definiert, wer auf welches Signal hin was tut.
In der Praxis entstehen beide Dokumente meist getrennt, häufig in Excel oder Word und per E-Mail verschickt. Das führt zu Versionschaos und widersprüchlichen Zeitangaben – während der Show blättert die Crew dann in veralteten Ausdrucken.
Genau hier setzt colada.scripts an. Das browserbasierte Tool erlaubt es, Cues sowohl unabhängig und frei anzulegen – für den groben Programmüberblick – als auch fix und parallel zueinander zu definieren, wenn mehrere technische Signale exakt zur selben Sekunde ausgelöst werden müssen. So lässt sich dieselbe Timeline gleichzeitig als Ablaufplan und als sekundengenauer Regieplan nutzen.
colada.scripts ist zudem auf Teamarbeit ausgelegt: Mehrere Personen arbeiten gleichzeitig am selben Script, jede Änderung wird automatisch gespeichert und dokumentiert. Projektleitung, Regie, Technik und Moderation ergänzen ihre Inhalte direkt im selben lebenden Dokument statt in parallelen Kopien.
Während der Veranstaltung übernimmt der scripts.PLAYER die Live-Steuerung: Alle Beteiligten sehen synchron auf Laptop, Tablet oder Smartphone den aktuellen Cue, den nächsten Schritt und etwaige Zeitabweichungen. Ein Rollen- und Rechtemanagement stellt sicher, dass Autorinnen vollen Zugriff haben, Crews ihre relevanten Infos sehen und Gäste einen reinen Lesezugriff ohne Anmeldung erhalten.
So hebt colada.scripts die klassische Trennung zwischen Grob- und Feinablauf auf und wird zu einem zentralen Werkzeug für Eventabteilungen.
