Betrieben wird die Fläche gemeinsam von HYGH und dem Eigentümer Oxford Properties, der als Entwickler und Initiator die Vision einer integrierten Markenbühne im öffentlichen Raum vorantreibt. Nach Tokyo und New York zeigt nun auch Berlin, wie physische und digitale Markenerlebnisse verschmelzen können – und geht dabei noch einen Schritt weiter.
Vom digitalen Highlight zur räumlichen Dramaturgie
Die 3D-Wall ist nicht nur ein spektakuläres DOOH-Format, sondern der Ausgangspunkt für ganzheitliche Kampagnenarchitektur. Über den Screen hinaus kann das gesamte Areal bespielt werden – von den Wasserfontänen, die in Markenfarben illuminiert werden, über das ikonische Dach, das synchron dazu aufleuchtet, bis hin zu temporären Pop-up-Stores oder Promotions im Forum. „Bei uns wird das Digitale Teil der räumlichen Dramaturgie“, erklärt Anneke Scheper, Asset Managerin für das Center bei Oxford Properties. „Marken können ihre Botschaft physisch im Stadtraum verankern – sichtbar, begehbar und vernetzt.“
Zu den ersten Kampagnen auf der neuen Fläche gehörten Coca-Cola und L’Oréal, deren 3D-Spots bereits große Aufmerksamkeit erzeugten. In Zukunft sollen Content- und Eventformate stärker miteinander verknüpft werden – etwa durch Synchronisierung von Screen, Licht, Sound und Rauminszenierung.
Neue Bühne für Markenkommunikation und Live-Erlebnisse
Das Forum – die zentrale, rund 880 m² große Eventfläche unter dem bekannten Dach – wurde im Zuge der Neugestaltung technisch und architektonisch weiterentwickelt. Das frühere statische Brunnenbecken wurde durch ein steuerbares Wasserspiel ersetzt, das sich für Events per Knopfdruck deaktivieren lässt. Mobile Pflanztröge und modulare Möblierung ermöglichen flexible Setups, von Produktlaunches über Roadshows bis hin zu Film- oder Musikpremieren. „Das Center war immer ein Ort für große Auftritte – jetzt wird es zu einer Plattform für orchestrierte Markenkommunikation“, so Scheper. „Wir bieten Flächen, die Event, Architektur und Technologie zusammenführen.“
Neben dem Forum stehen sechs weitere Zonen für temporäre Aktivierungen zur Verfügung, ergänzt durch fünf digitale Stelen (75 Zoll) sowie großformatige Banner- und Fassadenflächen. Dadurch lassen sich Kampagnen vom Großevent bis zur punktuellen Aktivierung skalieren.
Ein Ort im Wandel – und ein neues Verständnis von Eventarchitektur
Das Center am Potsdamer Platz feiert 2025 sein 25-jähriges Jubiläum und befindet sich nach einer Investition von rund 300 Millionen Euro in einer umfassenden Neupositionierung. Ziel ist es, einen urbanen Campus zu schaffen, in dem New Work, Gastronomie, Kultur und Kommunikation verschmelzen.
Neben den Event- und Markenflächen befindet sich mit der KERB Berlin Foodhall, die im Frühjahr 2025 eröffnete, ein weiterer Publikumsmagnet – ein 2.200 m² großer Street-Food-Hub, der kulinarische Kreativität mit Community-Konzepten verbindet.
Mit diesen Bausteinen etabliert sich das Center als hybride Inszenierungsplattform für Marken, Agenturen und Veranstalter:innen – ein Ort, der die Grenzen zwischen digitaler Kampagne und physischem Erlebnis auflöst. „Wir verstehen das Center als Bühne, nicht als klassische Eventlocation“, so Scheper. „Hier verschmelzen Architektur, Content und Publikum – das ist das neue Fundament erfolgreicher Markenkommunikation.“
