Geänderte Kongressförderung stärkt ländliche Räume – jetzt noch bessere Chancen für Tagungen und Kongresse in ganz Bayern

Allgemein

Neue Förderbedingungen machen Fachveranstaltungen im ländlichen Raum besonders attraktiv. Veranstalterinnen und Veranstalter profitieren von flexibleren Voraussetzungen und höheren Zuschüssen.

Bayern zählt zu den führenden MICE-Destinationen Europas – mit moderner Infrastruktur, hoher Branchenkompetenz und einer einzigartigen Kombination aus Innovation, Lebensqualität und gelebter Gastfreundschaft. Um den Freistaat als Tagungs- und Kongressstandort weiter zu stärken, wurden die bestehenden Bedingungen des Förderprogramms „Kongressinitiative für die Bayerische Tourismuswirtschaft“ des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) jetzt deutlich erweitert. Davon profitieren vor allem kleinere Orte und Betriebe im ländlichen Raum, die sich damit noch besser als attraktive Veranstaltungsorte positionieren können.

Mehr Flexibilität – mehr Chancen für den ländlichen Raum

Die überarbeiteten Förderbedingungen eröffnen gerade kleinen und mittleren Betrieben neue Möglichkeiten, Fachveranstaltungen vor Ort durchzuführen – auch ohne eigene große Räumlichkeiten. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie Gemeinden, Hotels oder örtlichen Veranstaltungszentren lassen sich vielfältige Kongressformate realisieren. Die Förderbedingungen unterstützen dies gezielt, denn Veranstaltungen können bereits ab 100 Teilnehmenden gefördert werden; in den Städten München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt, Fürth, Würzburg und Erlangen gelten höhere Mindestzahlen von 200 bzw. 300 Personen.

Auch die Förderhöhe wurde neu strukturiert: Für eine zweitägige Veranstaltung mit 100 Teilnehmenden stehen 12.000 Euro zur Verfügung, für drei Tage 15.000 Euro und für vier Tage 18.000 Euro. Zusätzlich können Zuschläge gewährt werden – 30 Prozent für internationale Gäste und 20 Prozent für Termine in der Nebensaison, wobei beide Zuschläge miteinander kombinierbar sind. Damit entsteht ein attraktiver finanzieller Rahmen, der insbesondere im ländlichen Raum neue Impulse setzt.

So funktioniert die Förderung

Der Antrag wird stets vom Veranstalter gestellt, nicht von der Location. Voraussetzung ist zudem, dass die Veranstaltung mindestens zwei Tage dauert und an beiden Tagen jeweils ein Programm von mindestens vier Stunden umfasst. Die Teilnehmenden dürfen dabei selbstverständlich auf mehrere Hotels verteilt sein, was gerade kleineren Häusern zugutekommt. Förderfähig sind außerdem auch hybride Formate, wobei die online zugeschalteten Personen allerdings nicht zur erforderlichen Mindestteilnehmerzahl zählen.

Die Veranstaltung muss in Bayern stattfinden, jedoch spielt der Sitz des Veranstalters keine Rolle. Gefördert werden ausschließlich neue Veranstaltungen oder solche, die zuletzt – zumindest teilweise – außerhalb Bayerns durchgeführt wurden. Außerdem ist eine Förderung innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren zweimal möglich. Die Antragstellung erfolgt bequem online über das Antragsportal der Bayern Innovativ GmbH.

Bayern als Top-Standort für Kongresse und Tagungen

Ob in den Alpen, im Bayerischen Wald oder Kleinstädten – Bayern bietet ideale Bedingungen für Tagungen mit Charakter und Wirkung. Neben der exzellenten Infrastruktur punkten die Regionen mit naturnaher Umgebung, regionaler Kulinarik und authentischer Atmosphäre, die Fachveranstaltungen zu besonderen Erlebnissen macht.

Mit der angepassten Kongressförderung entsteht ein starkes Signal für den ländlichen Raum – und ein klarer Aufruf an Veranstalterinnen und Veranstalter, Bayern bewusst in ihre Standortwahl einzubeziehen.

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