Die Veranstaltungsbranche nimmt die enormen Anstrengungen von Bund und Ländern zur Unterstützung der von der Krise getroffenen deutschen Gesamtwirtschaft wahr und schätzt diese sehr. Aufgrund ihrer Heterogenität und Vielseitigkeit ist die Veranstaltungsbranche jedoch insgesamt schwer zu erfassen und wird daher in der Diskussion über Wirtschaftshilfen und Überbrückungsprogramme nur unzureichend zur Kenntnis genommen. Die Veranstaltungswirtschaft kann daher auch als die „vergessene Branche“ bezeichnet werden.
Das Bündnis #AlarmstufeRot ist eine Allianz der mitgliederstärksten Initiativen, Verbände und Vereine aus der Veranstaltungswirtschaft und handelt im Interesse von nahezu 10.000 Unternehmen mit mehr als 250.000 Beschäftigten sowie 10.000 Auszubildenden bundesweit.
Die Demonstration wird über 2 Routen zur großen Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor ziehen. Die Teilnehmer sind explizit dazu aufgerufen, sich an die zurzeit gültigen Abstands- und Hygienevorschriften zu halten. Die Veranstaltungswirtschaft demonstriert explizit nicht gegen die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens, sondern für sofortige Gespräche und finanzielle Hilfen, da sie zum Zweck der allgemein erforderlichen Pandemiebekämpfung ihrer Existenzgrundlage beraubt wurden.
Die KFZ- und LKW-Route startet um 12.05 ab Olympischer Platz. Die Laufroute startet um 12.05 Uhr ab Alexanderplatz. Vor dem Reichstag findet eine Zwischenkundgebung statt, anlässlich derer die Demonstranten symbolisch ihr letztes Hemd niederlegen als Zeichen dafür, dass die Unternehmer*innen und Beschäftigen der Branche buchstäblich bis auf ́s letzte Hemd ausgezogen wurden und vor den Trümmern ihrer Existenzen stehen.
Die Abschlusskundgebung startet um 15.00 Uhr auf der Großbühne auf dem Platz des 18. März, vor dem Brandenburger Tor.

