Kunstperformance in Wien – mit Janet Echelman und SolaFrame 3000-Scheinwerfer von ETC

Janet Echelman präsentiert in Wien bis zum 10. Oktober ihre Installation „Earthtime 1.78“. Die Netz-Skulptur der amerikanischen Künstlerin wird im Innenhof des MuseumsQuartier Wien gezeigt. Lichtdesigner Andreas Ryba: „Struktur der Netze erfordert kräftiges Licht“ – die Lösung bringen 20 SolaFrame 3000-Scheinwerfer von ETC.

Foto: Lorenz Seidler; www.esel.at

Vom 10. September bis 10. Oktober findet in Wien ein Kunst-Spektakel der besonderen Art statt: die Installation „Earthtime 1.78 Vienna“ der amerikanischen, vielfach ausgezeichneten Künstlerin und Harvard-Dozentin Janet Echelman. 

Wie bei der 55-jährigen Visionärin aus Tampa, Florida, üblich, präsentiert sie ihre Werke nicht in den renommierten Kunsttempeln der Welt, sondern: im öffentlichen Raum. Ebenso typisch für sie ist die jetzt am Haupthof des MuseumsQuartier Wien präsentierte Installation „Earthtime 1.78 Vienna“, bei der es sich um eine transparente Skulptur aus blau-roten Fischernetzen handelt. Eine anmutig-filigrane Installation, die ohne massive Baumaterialien auskommt und mit Wind, Wasser und Sonnenlicht interagiert. Ihre ganze Magie entfaltet das erstaunliche Kunstwerk abends durch die ausgeklügelte Illuminierung. 

So sieht das auch Kurator Klaus Krobath: „Licht ist ein bedeutsames Element in den Arbeiten von Janet Echelman und in der Inszenierung ihrer Kunstwerke. Der Grad der Beleuchtung, die Lichtfarbe und der Wechsel von Hell auf Dunkel nehmen Einfluss auf die Umgebung und auf die Menschen, die ihre Skulpturen betrachten.”

Durch das transparente Material und die fischnetzartige Struktur spiele die Lichtstärke eine wesentliche Rolle, damit das Licht sichtbar reflektiert werden und die Netze als schwebende Lichtkörper wahrgenommen werden können. „Einfallswinkel des Lichtkegels und die Richtung müssen daher genau auf die Netzskulptur abgestimmt sein“, so Krobath. 

Mit dem Lichtkonzept für „Earthtime 1.78 Vienna“ war der österreichische Lichtdesigner Andreas Ryba betraut. Eine Aufgabe, die es in sich hatte: „Wir haben uns lange und intensiv auf dieses Projekt vorbereitet“, sagt Ryba, der Chef der in Wien ansässigen Firma A. Ryba Multimedia Lichttechnik, „die dünne Struktur der Netze erfordert kräftiges Licht, um das Kunstwerk in Szene zu setzen. Aber man darf auch nicht übertreiben. Die Künstlerin möchte keine harten Kanten, also muss man sehr behutsam mit dem Lichteinsatz vorgehen – und natürlich die dafür best-geeigneten Lichtsysteme auswählen.“

Vor diesem Hintergrund kam für Ryba nur der High End Systems SolaFrame als Scheinwerfer in Frage. In seinem beruflichen Alltag hat der routinierte Licht-Experte seit Jahren höchst positive Erfahrungen mit dem SolaFrame 1500 gesammelt. Für diese feingliedrige Installation benötigte er allerdings mehr Licht-Power. „Wir haben uns für den größeren Bruder des SolaFrame 1500 entschieden, den SolaFrame 3000 mit High Fidelity Engine. Ich denke, er ist dafür die beste Wahl.“ 

Der Lichtoutput von 25.000 Lumen, die Farbwiedergabe von CRI 96, das lineare Farbmischsystem sowie die DMX-Anbindung waren überzeugende Argumente. Da die Installation im Freien stattfindet – und man im September und Oktober mit unangenehmem Wetter rechnen muss – erwähnt Ryba noch ein weiteres Feature des automatisierten LED-Scheinwerfers: das Linsen-Anti-Beschlagsystem. „Das gibt uns zusätzliche Sicherheit. Schließlich sollten Wettereinflüsse nicht diese außergewöhnliche Performance beeinträchtigen.“

Insgesamt kommen bei der großflächigen, schwebenden Installation 20, von der MOTION GmbH bereitgestellte SolaFrame 3000 zum Einsatz.

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