Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG blickt optimistisch in die Zukunft

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Allgäuer Messeveranstalter rüstet sich in schwierigen Zeiten für die Zukunft. Treue Kunden, loyale Mitarbeiter und Kapitalstärke als Schlüssel in Coronazeiten. Durch rechtzeitig getroffene Maßnahmen blickt das Kemptener Unternehmen positiv in die Zukunft.

Die Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG mit Sitz in Kempten veranstaltet jährlich über 60 Messen. Inmitten der Vorbereitungen auf zahlreiche Messen schlug die Corona-Pandemie Mitte März zu.

Dennoch blickt das Allgäuer Unternehmen positiv in die Zukunft: Mit der Verschiebung von Veranstaltungen und anderen vorausschauenden Maßnahmen konnte das Unternehmen rechtzeitig auf die sich abzeichnende Krise reagieren. Zudem wurde durch eine Kapitalerhöhung die Liquidität des Unternehmens weiter gestärkt und die Finanzierung für die Zukunft sichergestellt. Die fast 40 Arbeitsplätze sind somit abgesichert.

Besonders wertvoll ist in dieser Zeit das Vertrauen, das dem Allgäuer Messeveranstalter von den über 3.000 Ausstellerfirmen entgegengebracht wird, die sich pro Jahr auf den Messen des Marktführers für regionale Messen präsentieren. Von Panik kann keine Rede sein: Die Mehrheit der Aussteller haben ihre Teilnahme auf den kommenden Messen bereits wieder gebucht. Neben Zusagen für den Herbst 2020 liegen auch schon zahlreiche Buchungen für die Messen im Frühjahr 2021 vor.

Nachdem das Unternehmen „seine Hausaufgaben“ gemacht hat, erwartet die Geschäftsleitung um Vorstand Tobias Neubauer nun, dass die Messen ab September wie geplant stattfinden dürfen. „Wir erwarten in den kommenden Wochen ein starkes Signal seitens der Politik“, so Neubauer. „Es muss wieder Planungssicherheit herrschen, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Aussteller und Dienstleister. Der Shutdown war angemessen und richtig, jedoch muss die Politik nun klare Perspektiven aufzeigen“. Dazu gehöre, den Begriff „Großveranstaltungen“ klar zu definieren: „Ich denke, jeder hat Verständnis, dass Festivals und Konzerte mit 50.000 Besuchern auf engstem Raum im Sommer nicht stattfinden dürfen. Auf unseren Messen halten sich jedoch zur selben Zeit kaum mehr als 300-500 Besucher zeitgleich in einer großen Messehalle auf. Eine Absage dieser Veranstaltungen wäre kaum zu erklären.“. Mit einem 10-Punkte-Maßnahmenplan hat das Unternehmen die Weichen für eine sichere Durchführung der Messen aufgestellt.

In der Krise sehen die Allgäuer Messeveranstalter aber auch eine Chance: „Gerade in dieser Zeit der Isolation erkennen die Menschen den Wert von Begegnungen neu. Wir erfahren viel Zuspruch vonseiten unserer Aussteller und auch von Messebesuchern, die sich bereits auf die Messen ab September freuen“, sagt Neubauer. Messen als Ort der Begegnung und des Austausches erfahren dadurch eine ganz neue Wertschätzung.