Meteoriten und Sonnenfresser in Amberg

Die Farblithographien „Zeichen und Meteoriten“ (1958) und „Der Sonnenfresser“ (1955) sind nur zwei vieler Glanzpunkte der Kunstausstellung „Joan Miró – Traumwelten“ vom 28.07. bis 25.09.2008 im Amberger Congress Centrum.

„Es gibt drei Formen, die mich ständig verfolgen: ein roter Kreis, der Mond und ein Stern.“ (Joan Miró 1893-1983) Sonne, Mond, Sterne, Vögel, Schlange und andere geheimnisvolle Symbole verleihen seiner farbenfrohen Kunst etwas Traumhaftes, eine fast magische Poesie, die den Blick unwiderstehlich anzieht und bis heute viele Menschen begeistert. Der katalanische Maler und leidenschaftliche Grafiker liefert mit seiner stark farbigen, gestisch abstrakten Formensprache ein Feuerwerk der Emotionen. Stolz führen die Amberger auf einen Traumpfad von Raritäten, die sonst als Unikate meist nur in Museen zu sehen sind. Mit circa 120 Originalgrafiken bietet das ACC einen eindrucksvollen Überblick über dieses grafische Oeuvre von den Anfängen in den 30er Jahren bis zur Mitte der 80er Jahre. Ein besonderer Reiz der Ausstellung liegt in der faszinierenden Bildersprache Mirós, der nicht umsonst zu den bedeutenden Klassikern der Moderne zählt. Die erste Radierung „Daphnis und Chloé“ aus dem Jahr 1933 ist ebenso zu sehen, wie das erste illustrierte Buch „Es war eine kleine Elster“ aus dem Jahr 1928. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotos, die das Leben und die Stätten seines Wirkens zeigen sowie den Film „Theater der Träume“ mit und über Joan Miró. Begleitveranstaltungen wie die „Lange-Miró-Nacht“ am 09.08.08 und der Charme der gastlichen Oberpfälzer Stadt runden den Kunstgenuss ab: Erst ein Bummel durch die historische Altstadt entlang dem Stadtgraben, um die doppelt befestigten Mauern, Türme und Tore zu bewundern. Dann im Biergarten oder Straßencafé zurücklehnen und genießen - Amberg mit seinem spätmittelalterlichen Stadtbild, gastlichen Hotels und gemütlichen Lokalen, in denen es heimische Spezialitäten und bayerisches Bier gibt, ist ein lohnendes Ziel für eine Städte- und Kulturreise. Mit ihrer faszinierenden Bildersprache ist Miró´s farbenfrohe Kunst für Reisen in ein magisches Sommerland wie geschaffen. Wer es finden will, muss nur das richtige Ziel zwischen Nürnberg und Regensburg ansteuern – Amberg. Foto: Das Auge des Mondes © Successió Miró / VG Bild – Kunst, Bonn 2008

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