Bereits 2005 etablierte mac die Stelle eines Nachhaltigkeitsbeauftragten im Unternehmen und nahm damit früh eine Vorreiterrolle in der Messebau-Branche ein. 2011 folgte dann die Zertifizierung als „Sustainable Company“ – ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Aktuell beschäftigt den Live-Kommunikationsspezialisten auch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das zu Beginn des nächsten Jahres in Kraft tritt und Unternehmen nach und nach dazu verpflichtet, ihre Lieferanten auf alle Aspekte der Nachhaltigkeit hin zu prüfen und abzusichern. „Auf diese Anforderungen sind wir vorbereitet“, erklärt CEO Stefan Trieb.
mac geht allerdings weit über die vorgeschriebenen Anforderungen hinaus. Das beginnt schon vor Ort in Langenlonsheim: Mit seinem Campus-Konzept hat das Unternehmen eine außerordentliche Wertschöpfungstiefe erreicht. Vom ersten Entwurf über die Produktion bis zu Auslieferung erfolgen alle Arbeitsschritte zentral an einem Ort. Das ermöglicht eine optimale Kontrolle der ESG-Standards (Environment, Social, Governance) und macht weite Lieferwege und Transportkosten überflüssig. Neben dem Campus-Konzept glänzt der Standort auch mit dem grünen Dach des Verwaltungsgebäudes und einer eigenen Klimabilanz, die 2023 noch detaillierter aufgestellt werden soll.
Der sogenannte Carbon Footprint ist aber nicht nur für das Unternehmen selbst interessant: mac gibt mittlerweile auch seinen Kunden in interaktiven Workshops die Möglichkeit, die Projekt-CO2-Bilanz zu analysieren und Strategien zu entwickeln, um die Emissionen für Live- Kommunikation zu verringern.
Eine weitere Stellschraube ist die Mobilitätsrichtlinie. Mit der Umstellung des Fuhrparks auf elektrische oder teilelektrische Fahrzeuge und dem Angebot einer Bahncard 100 ermöglicht mac seinen Mitarbeitern auch einen klimabewussten Weg auf die Arbeit. Der Bericht verdeutlicht, dass das Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit bereits viel erreicht hat, aber dennoch nicht müde wird, sich immer weiter zu verbessern und neue Projekte anzugehen.



