Proteus Maximus und Proteus Rayzor 760 im anspruchsvollen Outdoor-Einsatz

Vom 2. bis 5. September 2021 fanden am Timmendorf Strand die Deutschen Meisterschaften im Beach-Volleyball statt. Michael Kantrowitsch von arsluminis lighting design verantwortete im Auftrag der Kupconcept GmbH aus München die Lichtplanung, das Lichtdesign sowie das Licht-Operating.

© Foto: Michael Kantrowitsch / arsluminis lighting design

Mit seiner Lichtgestaltung kam der Designer dem Wunsch des Veranstalters nach Nachtspielen entgegen, für die eine besondere Atmosphäre geschaffen werden sollte. Die eigens für die Deutschen Meisterschaften errichtete vierseitige Arena am Timmendorfer Ostseestrand fasste ca. 4.000 Zuschauer – und stellte Kantrowitsch vor eine Reihe lichttechnischer Herausforderungen. 

„Wir hatten es nicht nur mit einer Outdoor-Location direkt am Ostseestrand mit Seeklima und aufwirbelndem Sand zu tun, sondern sollten auch ein Minimum von 1.000 Lux auf dem gesamten Feld erreichen, obwohl wir nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten hatten, Scheinwerfer zu platzieren. Hinzu kam ein hoher Zeitdruck. Von der Anfrage bis zum Aufbau vergingen gerade einmal zwei Wochen. Letztlich entschieden wir uns für eine konstruktive Einschränkung bei der Höhe der Lichtpunkte“, erläutert der Designer.

Die Lösung fand sich schließlich in einer Sechspunktbeleuchtung mit je vier Strahlern, sodass die vorhersehbare Blendwirkung auf der Gesamtfläche zumindest gleich war, um den Augen das Fokussieren zu ermöglichen. „Mit vier weiteren Leuchtenstandorten auf dem Boden konnten wir außerdem hohe Bälle von unten anleuchten, um sie gut sichtbar zu machen.“Kantrowitsch entschied sich für 36 Proteus Maximus, acht Proteus Rayzor 760 und acht Sixbar 1000 IP von ELATION Professional.

Die Spielfeld-Beleuchtung wurde an drei Punkten auf den Oberrängen der Tribüne an Traversen platziert, da gemäß Baubuch für die Tribünen keine zusätzlichen höheren Aufbauten in Frage kamen. Auf der anderen Seite wurden die Leuchten an drei 10 m Layher-Türmen installiert. „Dadurch erreichten wir eine gute Lichtverteilung und konnten hinsichtlich der Blendung / TV-Ausleuchtung und Machbarkeit (budgetär/technisch) einen wirklich gelungenen Kompromiss erzielen. Das Bodenset bestand aus den vier genannten Leuchtenstandorten, die neben der Anstrahlung der Bälle von unten auch für die Effektbeleuchtung der Spielerkabinen zuständig waren.“

Die am Boden platzierten Proteus Maximus fungierten gleichzeitig als Effektbeleuchtung, die beispielsweise verschiedene Licht-Jingles umsetzte, welche auf Einspieler des DJs abgestimmt waren. „Zwischendurch wurde es immer mal wieder dunkel in der Arena, wenn die Moderatoren dem Publikum einheizten. Dann nutzte ich die Scheinwerfer statt für flächige Ausleuchtung für Beams und Gobos. Auch bei den Siegerehrungen konnten so gute Effekte erzielt werden.“

Zusätzlich kamen sechs Pyro-Standorte (Sparkular) und sechs Up-Fogger zum Einsatz. Bei der Wahl der Scheinwerfer für dieses Projekt stand für Kantrowitsch die uneingeschränkte Outdoortauglichkeit aller Leuchten im Vordergrund. Speziell der Proteus Maximus habe es dem Designer angetan: „Ich kenne aktuell kein Gerät am Markt, das es hinsichtlich Bauart, Lichtoutput, Zoombereich, Framing und wirklich guten Projektionseigenschaften mit dem Proteus Maximus auf-nehmen kann“, stellt er fest.

Die gesamte Lichttechnik wurde von der LAM Showtechnik GmbH & Co. KG geliefert. Technischer Leiter war Lukas Villmow (Kupconcept GmbH), Head of Light Marvin Lürbke.

Kontakt

LMP Lichttechnik Vertriebs GmbHwww.lmp.de
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