re:spect our future 2008

Im Juni öffnete die Jugendmesse der Aktion Mensch „re:spect our future“ ihre Pforten und bot Jugendlichen eine interaktive Plattform für Kommunikation, Austausch und Aktionen. facts+fiction war wie in den Jahren zuvor für die Gestaltung, Logistik und Teilinszenierungen verantwortlich.

Vom 12.- 14. Juni 2008 öffnete die Jugendmesse der Aktion Mensch „re:spect our future“ zum dritten Mal ihre Pforten für Jugendlichen von 13-20 Jahren. Das Grundkonzept, die Jugendlichen aktiv einzubinden und ihnen Wege für die Zukunft aufzuzeigen, ist geblieben, wurde jedoch in nahezu allen Ebenen weiterentwickelt. So wurde erstmals der Outdoorbereich zwischen den Veranstaltungshallen mit einer kleinen Zeltstadt von gut 5.000 m2 in die Messe integriert. Hier waren neben den Themen „Umwelt“ und „Technik“ auch ein großer Chill-Bereich und ein Café zu finden. Im Zentrum des Outdoorbereichs stand das re:spect Land, in dem sich ausschließlich der Initiator der Messe präsentierte. Neben einem großen Empfangsbereich boten sechs Einzelinstallationen wie die Tauschbox oder die re:spect Foto-Aktion vielseitige Möglichkeiten, sich mit re:spect und Respekt auseinanderzusetzen. Ein Highlight war eine Doppelgängeraktion, in der die Messebesucher ihren persönlichen Papp-Doppelgänger in Originalgröße gestalten konnten. Über den Messezeitraum entstanden so gut 1.000 Doppelgänger, die zum Betrachten und Nachdenken einluden. Neben dem neuen Outdoorbereich wurden auch die Innenbereiche der Kraftzentrale und der Gebläsehalle weiterentwickelt. Nach dem Prinzip des „Brainshoppings“ luden hier zwölf unterschiedliche Themenbereiche die Gäste zum Ideenshopping ein. Die Struktur entsprach der eines Parks, in dem sich die Gäste frei bewegen und die einzelnen Themenfelder nach eigenen Präferenzen entdecken konnten. Talkrunden, Workshops, eine Stuntschule und Kunstperformances vermittelten vielfältige Einblicke und boten stetig die Möglichkeit der aktiven Teilnahme durch die Gäste. „Die Messe ist, auch wenn es etwas sonderbar klingt, inhaltlich wie optisch erwachsener geworden,“, so Mark Daniels, Creative Director von facts+fiction. Die Mischung aus individueller Präsentationsfläche für die Kooperationspartner und vielfältig nutzbaren Aktionsflächen scheint gelungen, denn die Verweildauer an den einzelnen Stationen und auf der Messe hat sich weiter erhöht. Darüber hinaus wurde 2008 erstmals re:spect, der Initiator der Messe, in allen Teilen der Messe wahrgenommen. Hierfür sorgten das re:spect Land, die Aktionsflächen und über 1.000 Meter re:spect rotes Band. Letzteres wurde zum sprichwörtlichen roten Faden, der nicht nur Orientierung bot, sondern durch vielfältige Inszenierungen den Messebesuchern auf Schritt und Tritt den Ursprung, Grundgedanken und Absender der Messe vor Augen führte. Insgesamt ergab sich so ein Ensemble aus achtzehn Themenbereichen, die die Messegäste zum Entdecken und vor allem zum Mitmachen einluden. Abgerundet wurde das Angebot durch fast 70 Workshops und Konzerte mit den Killerpilzen, La Fee und Panik, die den Gästen auf der re:spect Bühne einiges an Stimme abverlangten.