satis&fy errichtet Europas größten LED-Nightscreen

Im August wird erstmalig am Industriedenkmal Gasometer in Berlin-Schöneberg Europas größte Werbetafel in Richtung Stadtautobahn Steglitz leuchten. Auf 660 Quadratmetern errichtete das Unternehmen satis&fy AG Deutschland (s&f) im Auftrag der Firma Ströer Megaposter das 35 Meter hohe mal 20 Meter breite LED-Netz.

Der Spezialist für Eventtechnik befestigte den „Nightscreen“ am oberen Drittel des Gasometers an einer speziellen Traversenrahmenkonstruktion. 550 LED-Ketten bestehend aus 27500 LED-Pixel wurden für die digitale Außenwerbung verbunden. Seit Anfang Juli sind sechs s&f-Spezialisten und bis zu zwölf Höhenarbeiter vor Ort mit der Montage der elektronischen Werbewand beschäftigt. Seit letztem Freitag hängt der „LED-Nightscreen“ in luftiger Höhe. In einem technisch anspruchsvollen Verfahren wurde die Wand am Gasometer nach oben gefahren. Mehr als sechs Stunden dauerte es bevor der „Nightscreen“ seinen Bestimmungsort in 78 Metern Höhe erreichte. Seitdem laufen die komplexen Arbeiten zur Verriegelung der Wand. Ein halbes Jahr Vorbereitungszeit mit aufwendigen Zulassungs- und Genehmigungsverfahren, detaillierter Gefahrenanalyse, technischer Feinplanung und Statik beanspruchte die digitale Installation. „Wir haben uns während der Planung und der Installation immer wieder eng mit unseren Statikern abgestimmt. Die Windlasten mussten beispielsweise täglich neu berechnet werden. An manchen Tagen konnten wir aufgrund der schlechten Windverhältnisse gar nicht arbeiten“, erklärt Tobias Holler, s&f-Projektleiter, die Schwierigkeit des Projekts. Höhenfachpersonal, Riggingspezialisten und Netzwerktechniker garantierten für den hohen Sicherheitsstandard vor Ort. Es wurde im Schichtbetrieb gearbeitet. „Wenn oben gearbeitet wurde, ruhte die Arbeit unten. So lautete eine der Sicherheitsbestimmungen“, fügt Frank Schulte an. Schulte ist technischer Leiter der Production Company und maßgeblich für die Umsetzung vor Ort verantwortlich. Die Leuchtreklametafel, die vom animierten Plakatmotiv bis zur Videoeinspielung hochqualitativ technische Umsetzungen möglich macht, solle nun bis zu fünf Jahre lang den Himmel über Berlin-Schöneberg erleuchten und schrittweise zur Sanierung des Gasometers beitragen, so Gerd Henrich, Geschäftsführer von Ströer Megaposter.

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