Verantwortliche müssen mögliche Risiken erkennen, rechtliche und organisatorische Anforderungen berücksichtigen, Zuständigkeiten klar definieren und belastbare Abläufe für Notfall- und Krisensituationen entwickeln.
Die Sicherheitsvorfälle beim Berliner Christopher Street Day und am Flughafen Leipzig/Halle zeigen, wie vielfältig mögliche Bedrohungslagen sind. Für Veranstalter:innen, Betreiber:innen und Sicherheitsverantwortliche gewinnen deshalb eine frühzeitige Gefährdungsbeurteilung, belastbare Sicherheits- und Notfallkonzepte, klar definierte Zuständigkeiten sowie eine funktionierende Abstimmung mit Behörden und Einsatzkräften weiter an Bedeutung.
Das Studieninstitut bietet verschiedene Themenfelder der Veranstaltungssicherheit und des Krisenmanagements an. Angesprochen werden Veranstalter:innen, Betreiber:innen von Veranstaltungsstätten, technische und aufsichtführende Personen, Sicherheitsmitarbeitende sowie Fach- und Führungskräfte aus Eventmanagement, Verwaltung und Krisenmanagement.
Von der Prävention bis zur Krisenkommunikation
Das Angebot umfasst sowohl kompakte Grundlagen- und Vertiefungsseminare als auch umfangreiche berufsbegleitende Qualifizierungen. Dazu gehören unter anderem die Weiterbildungen Grundlagen Veranstaltungssicherheit, Aufsichtführende Person in Versammlungsstätten, Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen sowie Zufahrtsschutz und Sicherheit bei Großveranstaltungen.
Ergänzt wird das Portfolio durch die Lehrgänge Notfall- und Krisenmanager (IHK) und Sicherheits- und Krisenmanager (FH) sowie das institutseigene Angebot Kommunikation im Katastrophenfall. Damit werden sowohl organisatorische und rechtliche Anforderungen als auch die operative Vorbereitung auf Krisen und die Kommunikation im Ernstfall berücksichtigt.
Zu den nächsten Online-Terminen zählen:
- 23. September 2026: Grundlagen Veranstaltungssicherheit, 1 Tag
- 24. September 2026: Zufahrtsschutz bei Großveranstaltungen, 1 Tag
- 25. September 2026: Start Notfall- und Krisenmanager (IHK), 2 Monate
- 7. Oktober 2026: Aufsichtführende Person in Versammlungsstätten, 2 Tage
- 5. November 2026: Wiederholungsunterweisung für aufsichtführende Personen, 1 Tag
- 18. November 2026: Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen, 2 Tage
- WS 2025/2026: Sicherheits- und Krisenmanager (FH), 2 Semester
NRW-Sicherheitskonferenz bringt Verantwortliche zusammen
Am 30. November 2026 richtet das Studieninstitut erstmals die NRW-Sicherheitskonferenz im Borussia-Park in Mönchengladbach aus. Diese neue Leitveranstaltung richtet sich an Entscheider:innen aus Unternehmen und Kritischen Infrastrukturen, Kommunen und Behörden, der Veranstaltungsbranche und Sicherheitswirtschaft sowie an Fachleute aus Cybersecurity und Krisenmanagement. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen wie komplexe Sicherheitslagen, neue regulatorische Anforderungen, Cyberangriffe, künstliche Intelligenz, Drohnen und Krisenkommunikation.
Mit praxisnahen Weiterbildungen und der NRW-Sicherheitskonferenz verbindet das Studieninstitut hierbei Qualifizierung und fachlichen Austausch rund um Veranstaltungssicherheit und Krisenmanagement.







