„Sternstunden – Wunder des Sonnensystems"

Am 2. April 2009 eröffnete im Gasometer Oberhausen das Ausstellungsprojekt „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ (bis 10. Januar 2010). Unterstützt wird die Ausstellungsgestaltung von der Kalle Krause GmbH aus Essen.

 

Die Ausstellung wird von der Gasometer Oberhausen GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) anlässlich des Internationalen Jahres der Astronomie 2009 veranstaltet. Kuratoren der Ausstellung sind Prof. Peter Pachnicke und Wolfgang Volz, bekannt als Fotograf und Berater des Künstlerpaares Christo und Jeanne-Claude. Sie präsentieren mit attraktiven Leihgaben bedeutender internationaler Raumfahrtunternehmen sowie aus Museen der Technik, Kulturgeschichte und Kunst neue Ansichten unseres Sonnensystems. Prof. Peter Pachnicke: „Die Ausstellung verbindet naturwissenschaftliche, kulturelle und ästhetische Sichtweisen und spricht dadurch gleichermaßen die Erkenntnis, die Sinne, das Gefühl und die Phantasie der Besucher an“. Die Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ zeigt spektakuläre Nachbildungen des Planetensystems, großformatige Aufnahmen fremder Welten, kostbare historische Instrumente sowie die aktuelle Technologie der Weltraumforschung. Genutzt für die Darstellung werden dabei die ungewöhnlichen Dimensionen des Gasometers. Die Ausstellung beginnt im Bereich unterhalb der ehemaligen Gasdruckscheibe mit einer raumgreifenden Inszenierung: Die Sonne und ihre Planeten schweben dort wie auf einer Scheibe in dem 68 Meter weiten Raum. Die Ausstellungsbauer der Kalle Krause GmbH entwickelten für das Projekt die Sonne und die Planeten Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Mars, Erde, Venus und Merkur. „Wir haben uns bewusst gegen einen digitalen Plot von vorhandenen Weltraumfotos entschieden. Je nachdem, mit welcher Aufnahmetechnik sie aufgenommen werden, verändert die Planeten ihren Charakter. Wir gestalten die Planeten so, wie wir sie mit dem menschlichen Auge sehen würden, wenn wir ihnen so nahe kommen könnten.“, erklärte Kalle Krause, Namensgeber und geschäftsführender Gesellschafter der Kalle Krause GmbH. Allein die Sonne misst 3,20 Meter im Durchmesser. Sie ist frei schwebend fixiert und wird von den Planeten in Abständen „umkreist“, die annähernd maßstabsähnlich berechnet sind, so hat der kleinste Planet – der Merkur – einen Durchmesser von 50 Zentimetern. Die gesamte Installation im Spannungsfeld zwischen Naturwissenschaft und Kunst soll den Betrachter in die unendlichen Weiten des Weltalls entführen. Auch das geheimnisvolle Blau des Alls, das den unteren Ausstellungsbereich umgibt, stammt aus der Produktion der Kalle Krause GmbH. Bildunterschrift: „Die Sonne“ (Foto: Kalle Krause)

Kontakt

Kalle Krause GmbH
Jörgen Golz
0201/74700-28
golz[at]kallekrause.de
www.kallekrause.de