Foto: © BERNEXPO AG

Tom Winter wird neuer CEO der BERNEXPO

Personal

Der Verwaltungsrat der BERNEXPO AG hat den 46-jährigen Ingenieur EPFL, Tom Winter, zum neuen CEO gewählt. Zudem wirft das Unternehmen mit der für 2024 geplanten Neuen Festhalle einen optimistischen Blick in die Zukunft. Zunächst sieht sich die BERNEXPO als Folge der Corona-Krise aber erneut gezwungen, die traditionelle Frühlingsmesse BEA abzusagen.

Der neue Geschäftsleiter Tom Winter tritt seine Stelle per 1. März an. Als national und international  erfahrene  Führungspersönlichkeit  mit  starkem  unternehmerischem  Flair  sowie grossem Know-how in Marketing, Vertrieb und Digitalisierung besitzt er alle Fähigkeiten, um die BERNEXPO in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Seine grosse Kompetenz im Bereich Führung und  Unternehmensentwicklung  hat  er  unter  anderem  als  stellvertretender  CEO  von  Globus Schweiz  und  Direktor  von  UPC  Retail  bewiesen. Wertvolle  Erfahrungen,  wie man  auch  unter schwierigen  Rahmenbedingungen  erfolgreich  sein  kann,  sammelte  Tom  Winter  als  Leiter Verkauf und Distribution eines internationalen Telekommunikationskonzerns. 

Kommunikationsstarke Persönlichkeit

«Mit Tom Winter haben wir unseren Wunschkandidaten als CEO gewonnen», erklärt Franziska von Weissenfluh, Co-Präsidentin des Verwaltungsrates. «Die BERNEXPO muss sich nach den einschneidenden  Corona-Restriktionen  den  Herausforderungen  der  digitalen  Transformation sowie den damit einhergehenden erhöhten Ansprüchen ihrer Kundschaft stellen. Mit Tom Winter haben  wir  eine  Persönlichkeit  zum  Geschäftsleiter  berufen,  der  unser  Unternehmen  als kommunikationsstarken  Ansprechpartner  extern  kompetent  vertreten  und  die  erforderlichen Innovationsprozesse intern zügig vorantreiben wird.» Tom Winter ist im Berner Weissenbühlquartier aufgewachsen, verheiratet und Vater von drei Kindern.

Keine BEA wegen fehlender Planungssicherheit

Das  Coronavirus  prägt  das  Wirken  der  BERNEXPO  weiterhin  stark:  Nach  2020  fällt auch  die BEA 2021 der Pandemie zum Opfer. Die Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Virus haben  ein  Verbot  von  Veranstaltungen bis  mindestens  Ende  Februar  zur  Folge.  Die  fehlende Planungssicherheit  belastet in der  Folge  die  Durchführung  der  Messen  im  ersten  und  frühen zweiten Quartal 2021. Um in dieser Situation  Klarheit für alle involvierten  Partner zu schaffen, hat   die   BERNEXPO   entschieden,   die   traditionelle   Frühlingsmesse BEA auch für die Durchführung  2021  abzusagen. Das Unternehmen hat bis zum  letzten vertretbaren Zeitpunkt versucht, alle Optionen für eine erfolgreiche Durchführung offen zu halten und dabei verschiedene Szenarien geprüft. Wegen der langen Vorlaufzeit einer Publikumsmesse in der Grössenordnung der BEA ist die Absage nicht mehr zu vermeiden. Vom Entscheid betroffen ist auch die Spielwarenmesse Suisse Toy 2021,  welche zeitgleich mit der BEA hätte stattfinden sollen. Die nächste Ausgabe der BEA ist nun auf den 29. April bis 8. Mai 2022 angesetzt.

Neue Festhalle ab 2024

Die BERNEXPO richtet den Blick entschlossen auf die Zeit nach der Pandemie mit dem Ziel, die Position des Unternehmens als innovative Leaderin im Live-Marketing-Sektor auch in Zukunft zu festigen  und  weiter  auszubauen.  Eine moderne,  flexible  und  multifunktionale  Infrastruktur  wird dazu wichtiger sein denn je. Die 1948 als Provisorium gebaute Festhalle auf dem BERNEXPO-Gelände  hat  das  Ende  ihres  Lebenszyklus  erreicht.  «Die  Neue Festhalle  bietet  ab  2024  eine variable  Infrastruktur,  die  insbesondre  auch  hybride  Veranstaltungsformate durchführen lässt. Sie  wird in Bern eine bedeutende Marktlücke  schliessen:  Aktuell  bietet  die  Hauptstadt  kein Angebot für Veranstaltungen, Ausstellungen oder Erlebniswelten mit einer Kapazität von 9’000 Personen», erklärt Franziska von Weissenfluh. 

Breite Unterstützung für das Projekt

Am  7.  März 2021 werden die  Bernerinnen und Berner in einer Volksabstimmung über die Überbauungsordnung «Mingerstrasse –Papiermühlestrasse» sowie über den von der Stadt Bern geplanten Beitrag von 15  Mio. Franken an die Infrastruktur der Messepark AG für  die  Neue Festhalle abstimmen. Das Projekt wird getragen von einem breit abgestützten Co-Präsidium mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur,  Sport und Tourismus  sowie  Befürworterinnen  und Befürworternaus den unterschiedlichsten Interessensfeldern und Branchen, die gemeinsam für das Generationenprojekt einstehen. Weitere Informationen gibt es unter: www.neuefesthalle.ch.

Die BERNEXPO GROUPE stellt sich den neuen Herausforderungen 

Um ihre Position als innovative Leaderin im Live-Marketing-Sektor zu festigen und weiter auszubauen,  will  die BERNEXPO den bereitseingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen. Im Fokus steht die Weiterentwicklung des Kerngeschäftes mit neuen, digitalen Geschäftsfeldern. Dabei sollen den Messe-und Veranstaltungsbesuchendenneben  dem gesuchten  Live-Moment auch nutzbringende,  digitale Services übermodernste und mobile Kommunikationskanäle geboten werden.

 

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