WAK unterstützt den Welt-Hepatitis-Tag

Am 19. Mai ist der Welt-Hepatitis-Tag. Ein Tag Aufklärung über die Auswirkung von Hepatitis B und C ist der Deutschen Leberhilfe e.V. zu wenig. In Zusammenarbeit mit Studierenden der WAK sollen in einem Praxisprojekt neue Kommunikationsmaßnahmen erarbeitet werden.

In Deutschland leiden bis zu 1 Millionen Menschen chronisch an einer Virus-Hepatitis. Eine Minderheit der Betroffenen weiß etwas davon, die Mehrheit aber ist ahnungslos. „Wir möchten alle Kommunikationskanäle erschließen, um möglichst breitgefächert auf die Gefahren einer Leberentzündung aufmerksam zu machen. Denn selbst bei chronischer Hepatitis B und C kann eine rechtzeitige Therapie verhindern, dass Spätfolgen wie Zirrhose und Leberkrebs entstehen“, erklärte Achim Kautz, Geschäftsführer der Deutschen Leberhilfe e.V., den jungen Studierenden der WAK beim Briefinggespräch zum Praxisprojekt, an dem drei Teams arbeiten werden. Diese staunten, wie schnell man seine Leber mit dem Virus B oder C infizieren kann. Die Tatsache, dass exzessiver Alkoholgenuss die Leber schädigt, war den meisten hinreichend bekannt. Auch, dass die Wahrscheinlichkeit einer Lebererkrankung bei dauerhaftem übermäßig fettem Essen hoch ist, haben sie schon mal gehört. Warum aber das von dem netten Typen am Strand günstig gestochene Tattoo zum Albtraum werden und ebenfalls die Leber schädigen kann, konnte sich keiner der Studierenden so richtig vorstellen. „Das ist nur eines von vielen Beispielen das zeigt, wo die Tücken und Fallen stecken, die zu einer Infizierung führen können“, erklärte Kautz. „Obendrein leidet die Leber leise und wenn sie dann vor Schmerzen schreit, ist es meistens zu spät. Deshalb liegt mir soviel daran, für das Thema zu propagieren, weshalb ich dieses der WAK als Praxisprojekt zur Verfügung gestellt habe“, ergänzt Kautz. Einzelheiten zum Welt-Hepatitis-Tag finden Sie unter: www.binichdienummer12.de Um das erworbene Wissen in die Praxis umsetzen zu können braucht es Themen, die nicht nur für die Schublade erarbeitet werden, sondern einen realen Bezug haben. Sie kommen von Unternehmen und werden in sog. Themensponsorings zur Verfügung gestellt, wie hier am Beispiel einer Non-Profit-Organisation. Einzelheiten über die Praxisprojekte der WAK finden Sie unter: http://www.wak.de/themensponsoring.html

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