Als Träger der Plattform micelab:bodensee fokussiert der Verein auf Forschung und Weiterbildung.
Die neue Doppelspitze löst Reinhold Maier ab, der seit Ende 2023 als Vereinsvorstand sowie als Gründungsmitglied das Netzwerk Bodensee Meeting wesentlich prägte. Der stellvertretende Geschäftsführer der Stadthalle Singen tritt im Frühjahr in den Ruhestand. „Mit Engagement, Erfahrung, seiner ruhigen Art und unerschütterlichem Einsatz für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat er zur erfolgreichen Entwicklung des Vereins beigetragen. Daran wollen wir anknüpfen“, sagte Ruth Bader bei ihrer Wahl zur ersten Vereinsvorsitzenden. Zweite Vorsitzende ist Katrin Preuß, Leiterin von Convention Partner Vorarlberg.
Die Wahl markiert einen weiteren Schritt in die Zukunft: Erklärtes Ziel ist es, „das Bodensee Meeting als führendes, grenzenloses Netzwerk für zukunftsrelevante MICE-Veranstaltungen zu positionieren, die Menschen verbinden und nachhaltige Wirkung entfalten“. Die Vereinsmitglieder aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz bringen dazu unterschiedliche Perspektiven, vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen ein.
Grenzenlose Kooperation
„Der intensive Austausch in den vergangenen Jahren hat gezeigt, wie Kooperation über Staats- und Unternehmensgrenzen hinweg gelingen kann und alle Beteiligten in ihrer Entwicklung weiterbringt“, betonte Katrin Preuß. Dies soll auch in der gemeinschaftlichen Vereinsführung zum Ausdruck kommen. Die neue Aufgabe sei für beide „eine Herzensangelegenheit. Wir möchten Räume schaffen, in denen Begegnung, Austausch und gemeinsames Gestalten möglich sind“, bekräftigte Ruth Bader.
Begegnungen fördern
Besonderes Augenmerk will das Führungsduo auf die Ergebnisse des micelab:explorer legen: Das Forschungsmodul des micelab:bodensee beschäftigt sich mit Themen unterschiedlicher Disziplinen, die Veranstaltungen beeinflussen. Im Frühjahr 2026 ging es ums Zuhören. Die Erkenntnisse sollen verstärkt in die Vereinsarbeit einfließen. „Es geht darum, achtsamer wahrzunehmen, was Menschen bewegt, und Räume zu schaffen, in denen echte Begegnung möglich wird“, erklärt Katrin Preuß. Für die Mitglieder ist Zuhören nicht nur hilfreiche Methode, sondern eine Haltung, die Gemeinschaft und neue Ideen fördert.







