Set the Ground for AI: Was wir 2026 anders machen als 2024

2024: KI als Experiment. 2026: KI als Standard.

Der Hype ist vorbei. Was bleibt, ist die Realität: Ohne KI geht es nicht mehr.

Wer heute noch überlegt, ob künstliche Intelligenz im eigenen Unternehmen relevant ist, stellt die falsche Frage. Die entscheidende Frage lautet längst: Wie tief ist KI bereits in unsere Prozesse integriert – und wie tief sollte sie es sein?

Bei Proske haben wir uns genau diese Frage gestellt, unsere Prozesse und Strukturen kritisch hinterfragt und Konsequenzen gezogen.

Was 2024 noch innovativ war, ist 2026 notwendiger Standard

2024 war KI das Gesprächsthema schlechthin.
ChatGPT stand auf jeder Meeting -Agenda. Wer einen guten Prompt schreiben konnte, galt als Vorreiter. KI-Tools wurden ausprobiert, bestaunt, getestet und verschwanden danach oft wieder im digitalen Nirvana. Der Enthusiasmus war groß, aber was fehlte war ein echtes Verständnis für nachhaltige Integration.

Heute, zwei Jahre später, hat sich das Bild grundlegend verändert: Einzelne Prompts spielen kaum noch eine Rolle. Was zählt sind Systeme: KI-Agenten, die autonom Aufgaben übernehmen, Promptvorlagen, die unternehmensweit standardisiert eingesetzt werden und Systemanbindungen die so tief integriert sind, dass weniger Menschen sie steuern müssen – und sie zunehmend im Hintergrund „einfach funktionieren“.

Vom Einzelprompt zur intelligenten Infrastruktur

Was vor knapp zwei Jahren mit isolierten KI -Tools begann, ist heute operative Grundlage und Teil unserer Infrastruktur.

Konkret bedeutet das:

  • Mehrere Sprachmodelle sind fest in unsere Systeme integriert
  • KI-Agenten übernehmen repetitive Prozesse und Datenanalysen
  • Unsere Teams werden bei der Planung und Umsetzung komplexer Events gezielt unterstützt

Eine sichere, systemintegrierte KI ist kein „Nice-to-have“ für Fortune-500-Unternehmen. Sie ist ein Must-have für jede zukunftsfähige Organisation – besonders in einer Branche, die von Flexibilität, Kreativität und Präzision lebt.

Standardisierte Promptvorlagen sorgen dafür, dass KI-Outputs konsistent hochwertig sind – unabhängig davon, wer im Team arbeitet und gleichzeitig stellen Human-in-the-Loop - Guidelines sicher, dass die Qualität jederzeit gewahrt bleibt. Durch gezielte Systemintegrationen fließen Informationen heute genau dorthin, wo sie gebraucht werden – Aufgaben, die vor Kurzem noch hohen manuellen Aufwand erforderten, laufen heute integriert und effizient.

Unsere wichtigste Erkenntnis dabei: KI-Integration ist weniger eine technische als eine kulturelle Frage.
Wer KI wirklich nutzen will, muss aufhören, sie als Fremdkörper zu betrachten – und anfangen, neu zu denken.

Unsere Kunden 2026: Weniger Hype, mehr Anspruch – und neue Unsicherheiten

Auch auf Kundenseite hat sich der Blick auf KI deutlich verändert.

2024 lautete die Frage oft:
„Können wir KI bei unserem Event einsetzen?“

2026 sind unsere Kunden informierter, erfahrener – und anspruchsvoller.
Die Möglichkeiten sind klarer, aber auch die Risiken. Mit wachsendem Wissen steigt eine neue Form der Unsicherheit:

  • Welche KI-Lösung ist wirklich sicher?
  • Was passiert mit unseren Daten?
  • Wie behalten wir die Kontrolle?

Viele Kunden haben eigene Pilotprojekte umgesetzt, was dazu geführt hat, dass Gespräche konkreter geworden sind - und sehr viel komplexer.

Eine unserer zentralen Aufgaben bei Proske ist es, diese Unsicherheiten ernst zu nehmen und Kunden kompetent und transparent zu begleiten.

„Unsere Kunden wollen 2026 keine KI -Experimente mehr. Sie erwarten verlässliche, sichere und messbar wirksame KI-Lösungen – und genau das ist unser Anspruch bei Proske.“
Nicole Deisenhofer, Director Strategy & Innovations

Sichere KI statt offener Spielwiese

Ein weiterer klarer Paradigmenwechsel zeigt sich im Umgang mit KI-Lösungen selbst.
2024 arbeiteten viele Teams – auch in großen Unternehmen – mit offenen, frei zugänglichen Sprachmodellen.

Heute dürften die meisten Unternehmen auf sichere, integrierte KI-Lösungen umgestellt haben. Eigene Instanzen, klare Datenschutzrichtlinien, definierte Zugriffsrechte. KI ist nicht mehr die wilde Spielwiese von 2024 – sie ist ein geregeltes, geschütztes Unternehmenssystem und ein weiterer Beweis dafür, wie sehr sich der KI-Hype zum notwendigen Standard entwickelt hat.

Was das für die Eventbranche bedeutet

Events sind per Definition menschlich und emotional verbindend. KI wird das nicht ändern – und soll es auch nicht. Was KI verändert, ist alles, was vor, hinter und zwischen diesen Momenten passiert: Planung, Kommunikation, Hyper-Personalisierung , Auswertungen, Forecasts und vieles, vieles mehr.
Wer als Eventverantwortlicher 2026 noch ohne strukturierte KI-Unterstützung arbeitet, verschenkt Effizienz, Qualität und Wettbewerbsvorteile.

Bei Proske haben wir die Grundlage gelegt – und unterstützen unsere Kunden dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Immer im Einklang mit individuellen Anforderungen, Sicherheitsvorgaben und Unternehmenswerten.

Und ja: Es gibt auch Fälle, in denen Kunden den Einsatz von KI (noch) ablehnen. Das respektieren wir ausdrücklich – und begleiten auch diesen Weg verantwortungsvoll.

Set the Ground for AI.
Nicht irgendwann. Jetzt.

Über die Autorin

Nicole Deisenhofer, Director Strategy & Innovations bei Proske, ist eine visionäre Expertin im Eventmanagement, die weltweit für die Entwicklung praxisnaher und zugleich innovativer Konzepte geschätzt wird. Mit ihrer Leidenschaft, das Außergewöhnliche möglich zu machen, versteht sie es, neue Chancen…

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