Die Circulars schaffen emotionale Verbindungen mit den Besuchenden, wecken Neugier und werden zum Highlight des Besuchs, © Stefan Schilling

Expo 2025 Osaka: Die von facts and fiction entwickelten Maskottchen des Deutschen Pavillons begeistern Besuchende

Agenturen

Am 13. Juli war es so weit: Die Expo 2025 Osaka hat Bergfest gefeiert. Bereits seit drei Monaten sind ihre Tore geöffnet. facts and fiction ist maßgeblich an den Pavillons für Deutschland, Österreich und die Europäische Union (EU) auf der Weltausstellung beteiligt. Insbesondere die Maskottchen des Deutschen Pavillons, die Circulars, erweisen sich dabei als Publikumsmagnet.

Die Expo 2025 findet noch bis zum 13. Oktober 2025 im japanischen Osaka statt. Unter dem Motto „Designing Future Society for Our Lives“ nehmen 150 Länder und 25 internationale Organisationen teil. Bis Ende Juni konnte der Deutsche Pavillon bereits 1 Million Besucher*innen begrüßen, mehr als 10 Millionen Menschen haben die Weltausstellung insgesamt besucht. Über die gesamte Laufzeit erwartet der Veranstalter rund 28 Millionen Besuchende.

Deutschland auf der Expo 2025 Osaka: Wa! Germany

Der Deutsche Pavillon auf der Expo 2025 Osaka widmet sich in seinem Auftritt einem für die Gestaltung der Zukunft zentralen Thema: der Kreislaufwirtschaft. Zirkularität bildet das Leitmotiv des Deutschen Pavillons, gemeinsam eine zirkuläre Welt gestalten ist das Motto. In der Ausstellung begeben sich die Besuchenden auf eine emotionale und multisensorische Reise, in der sie greifbare Visionen für das Leben in einer zirkulären Gesellschaft kennenlernen.

Die Circulars – Publikumsmagnet im Deutschen Pavillon

Auf ihrem Weg durch den Pavillon werden die Besucher*innen von den Circulars begleitet, den Maskottchen des Pavillons. Inspiriert wurden sie von Kawaii, der japanischen Niedlichkeitsästhetik. Die Circulars tauchen überall im Pavillon in verschiedenen Formen auf, sind aber vor allem als sprechende Guides im Einsatz.

Die Circulars sind aber weit mehr als nur ein Audioguide – sie sind ein persönlicher Freund auf der Reise durch die Ausstellung. Die verbaute Technologie bleibt unsichtbar – im Vordergrund steht ein intuitives, persönliches Erlebnis. Die Circulars sprechen an wichtigen Punkten automatisch, leuchten und vibrieren, um Aufmerksamkeit zu wecken. Über 40 Touchpoints laden dazu ein, Inhalte zu entdecken, zu berühren und tiefer einzutauchen – ganz nach eigenem Interesse. Die Circulars kommunizieren sogar miteinander, wenn man sie aneinanderhält. So schaffen sie emotionale Verbindungen mit den Besuchenden, wecken Neugier und werden zum Highlight des Besuchs.

Besucher*innen können Sprache und Lautstärke anpassen – und erleben die Ausstellung auf diese Weise ganz individuell. Nach der Tour werden die Circulars zurückgegeben, gereinigt, desinfiziert und aufgeladen – bereit für das nächste Abenteuer. Sie zeigen, wie Technologie intuitiv und spielerisch ein Ausstellungserlebnis bereichern kann – ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Ob als Audio-Guide, als Walking Act oder als Kuscheltier im Shop – die Circulars sind der Publikumsmagnet im Deutschen Pavillon. Sie begeistern die Besucher*innen und schaffen es so, ihnen das Thema Kreislaufwirtschaft näher zu bringen.

„Die Circulars sind kleine, niedliche Wesen, die im Deutschen Pavillon leben. Alle lieben sie! Und gleichzeitig sind sie eine innovative Methode, um Menschen für komplizierte Inhalte zu begeistern und die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Ausstellung zu intensivieren“, sagt Andreas Horbelt, Kreativdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung bei facts and fiction.

Wer nicht vor Ort dabei ist, kann den Deutschen Pavillon auf der Expo 2025 in Virtual Reality besuchen und sich einen ersten Eindruck von den Circulars verschaffen: Link zur Virtual Expo

facts and fiction: Spezialist für interaktive Guide-Systeme

Das Unternehmen beschäftigt sich seit Jahren mit der Entwicklung individueller Besucherleitsysteme, die überraschende, neue Zugänge zu den Inhalten von Museen und Ausstellungen schaffen und so breite Zielgruppen für die Inhalte und Botschaften der Häuser interessieren.

Bereits auf der Expo 2020 Dubai kam ein interaktives Guide-System zum Einsatz: Ein eigens entwickeltes innovatives Nametag verwandelte den Pavillon in einen intelligenten Raum, der individuell auf jeden einzelnen Gast reagierte: Wer sich einem Exponat näherte, wurde namentlich begrüßt – in der eigenen Sprache. Beschäftigten sich zwei oder mehrere Menschen unterschiedlicher Sprache gleichzeitig mit einem Exponat, wechselt das Exponat in den zwei- oder dreisprachigen Modus. Und die Exponate reagierten inhaltlich auf den jeweiligen Gast, indem sie z.B. Informationen aus seinem Herkunftsland ins Narrativ integrierten.

In der Ausstellung BERLIN GLOBAL des Humboldt Forums in Berlin können sich Besucher*innen mit Hilfe des von facts and fiction entwickelten Chip-Armbands zu Beginn ihres Besuchs mit der Ausstellung verbinden und einen interaktiven Rundgang starten. Das System zeichnet über den Token Antworten an mehreren interaktiven Stationen in der Ausstellung auf und ermöglicht so das Einfließen der Meinung der Besucher*innen in die laufende Ausstellung. Es gibt z. B. insgesamt elf Dilemma-Fragen, bei denen die Besucher*innen vor dem Betreten eines neuen Raums zwischen zwei Aussagen zu dem eben erlebten Thema wählen; ihre Entscheidung wird auf dem Chip-Armband gespeichert. Am Ende haben die Besucher*innen die Möglichkeit, ein individuelles Auswertungsergebnis des Rundgangs zu erhalten und sich mit anderen über die Themen der Ausstellung auszutauschen.

Auch in der Sonderausstellung „Geschmacksfragen“ in der experimenta in Heilbronn fungiert eine Kreditkarte als eine Art Eintrittskarte zu den digitalen Exponaten und ermöglicht die persönliche Ansprache und die Ausgabe der Inhalte in der vorab ausgewählten Wunschsprache. Mit der Kreditkarte in der Hand – Geschmack muss man sich ja auch leisten können – starten die Besucher*innen ihre interaktive Entdeckungsreise durch die Welt des Geschmacks. Immer wieder können sie auf diesem Weg „Geschmacksentscheidungen“ treffen und an kleinen Umfragen teilnehmen. Die Kreditkarte ist damit viel mehr als die schlichte Personalisierung der Ausstellung, sie eröffnet die Welt der Daten: Auf der Karte werden Abfrageergebnisse, ausgewählte Lieblingsfarben oder auch die Verweildauer – kurz die Geschmackspuren, die Besuchende an jedem Exponat hinterlassen – gespeichert. Am Ende können die Besuchenden dann ihren Geschmack mit dem der anderen Besuchenden vor Ort vergleichen.

25 Jahre Expo-Erfahrung

facts and fiction hat 25 Jahre Expo-Erfahrung und insgesamt bereits 13 Länderbeteiligungen umgesetzt: Auf der Weltausstellung in Japan konzipiert und realisiert die Agentur die Länderbeteiligung für Deutschland zum zweiten Mal in Folge und verantwortet die Ausstellungen für Österreich und die EU.

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