Sam Tozer verwendet 360 JDC Line 1000 in der saudischen Wüste

Bei einem der größten Musikfestivals der Welt in der saudischen Wüste betrat auch GLP Neuland: 360 der neuen JDC Lines 1000 wurden von Lichtdesigner Sam Tozer zum ersten Mal auf einer einzigen Bühne eingesetzt, und zwar beim riesigen EDM-Event MDLBeast Soundstorm.

Foto: © Kris Goodman

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Colour Sound Experiment schickt 1.200 GLP-Geräten an Soundstorm

Bei einem der größten Musikfestivals der Welt in der saudischen Wüste betrat auch GLP Neuland: 360 der neuen JDC Lines 1000 wurden von Lichtdesigner Sam Tozer zum ersten Mal auf einer einzigen Bühne eingesetzt, und zwar beim riesigen EDM-Event MDLBeast Soundstorm.

An vier Tagen traten auf einem 120 Hektar großen Gelände außerhalb von Riad über 150 weltberühmte DJs auf, darunter Armin van Buuren, Charlotte de Witte, Martin Garrix, Steve Aoki, Tiësto und Deadmau5 – vor mehr als 700.000 Zuschauern. Und Sam Tozers Vision Factory war für die Beleuchtung von vier der acht Bühnen verantwortlich.

Der Ausrüster Colour Sound Experiment stockte eigens seinen GLP-Bestand auf und erwarb für diesen Anlass weitere 100 JDC1 Hybrid-Strobes. Aber es waren die JDC Line 1000, die Geschäftsführer Haydn Cruickshank am meisten am Herzen lagen. „Wir haben 360 Stück geliefert“, berichtet er. „Ich mag die JDC Line sehr. Da sie mit den JDC1, die wir bereits hatten, artverwandt ist, war das eine sichere Wahl. Sam war sofort dabei.“

Colour Sound war für Licht, Video und Rigging der Produktion auf den vier unterirdischen Bühnen von Soundstorm zuständig und arbeitete eng mit MDL bei den technischen und strukturellen Anforderungen des unterirdischen Bereichs zusammen, der aus fast 1.000 Schiffscontainern errichtet worden war. Vision Factory war ebenfalls stark involviert und half dabei, vier einzigartige Veranstaltungsorte zu kreieren, die die Kultur des Nachtlebens in Saudi-Arabien repräsentierten und jeweils in einem der Schiffscontainer untergebracht waren.

Colour Sound unterhält seit Jahren eine enge Beziehung zu Sam Tozer, der eine Woche lang in deren Londoner Niederlassung an seiner Vorvisualisierung gearbeitet hatte. Dies war das größte Projekt, an dem der LD und sein neunköpfiges Team bisher beteiligt waren. Der Umfang war so gewaltig, dass Colour Sound sage und schreibe 20 Container in die Wüste schickte.

Alle 360 JDC Lines wurden auf der UG1-Bühne (der größten Bühne im unterirdischen Bereich) eingesetzt, wo sich Kris Goodman der Mammutaufgabe der Programmierung stellte.

Darüber hinaus wurden 700 impression X4 Bar 20 über alle Bühnen verteilt, ebenso wie 150 JDC1 und 24 impression FR10 Bars.

„Die Auswahl der richtigen Geräte für diese Aufgabe war entscheidend“, erklärt Tozer. „Die Produkte, die wir gekauft haben, mussten einerseits den ‚Wow-Faktor‘ für dieses einzigartige Event mitbringen, aber andererseits auch langfristig von Designern nachgefragt werden. Und ich war, wie auch die meisten anderen LDs, die unsere Bühnen besuchten, der Meinung, dass die [JDC] Line ein solches Produkt ist.“

„Ich wollte einen linearen Scheinwerfer, mit dem ich die Architektur der Bühne nachzeichnen konnte. In Kombination mit den X4 Bars und den FR10 konnten wir so ziemlich jeder Linie auf der Bühne folgen. Außerdem wollte ich einen GROSSEN Stroboskop-Look, den sie auch lieferten, während sie die zusätzliche Möglichkeit boten, auch LED-Pixel-Effekte zu erzeugen.“

Die JDC1 wurden auf die großen Bühnen UG1 und UG2 verteilt. Die X4 Bars fanden überwiegend auf den Bühnen UG2 und UG3 ihren Platz. Die größten Durchbrüche waren jedoch bei der künstlerischen Programmierung zu verbuchen. „Wir haben die volle Pixelmapping-Funktion genutzt und mussten eine neue Art der Programmierung entwickeln, da es eine unfassbare Menge Parameter auf dem Pult gab“, sagt Tozer.

Die größte Herausforderung bestand darin, ein einzigartiges Erscheinungsbild für jede der Bühnen zu schaffen, „aber auch genug Dynamik zu haben, um das Publikum drei Tage lang visuell zu fesseln“, räumt er ein.

Aus produktionstechnischer Sicht war die Veranstaltung ein voller Erfolg. „Unsere Aufgabe bestand einfach darin, etwas zu schaffen, das es so noch nie gegeben hat, und es ist uns gelungen, entsprechende Konzepte zu entwickeln. Ich denke, dass alle Bühnen, für die wir verantwortlich waren, von den Besuchern begeistert angenommen wurden, was sich auch in den sozialen Medien von MDLBeast widerspiegelte.“

Neben Kris Goodman (UG1) wurde Sam Tozer von einem Team von Beleuchtern unterstützt, zu dem Alexander Hesse (UG2), Chris Scott (UG3) und Ryan Dennett (UG4) gehörten, während Alex Wilson, Charlie Vincent, Will Burton und Matt Lee für die Videoflächen auf den Bühnen zuständig waren.

Aufgrund der Größe dieser Veranstaltung und der großen Nachfrage nach anderen Shows in der Region hat Colour Sound nun ein 30.000 m² großes Lager in Dschidda eröffnet – eine ungewöhnliche Alternative im Nahen Osten zum dicht besiedelten Rental-Hotspot Dubai. Haydn Cruickshank begründet die Entscheidung so: „[Soundstorm] war ein riesiger Rave in einem Teil der Welt, in dem es so etwas noch nicht gegeben hat. Es ist gut, von Anfang an bei derartigen kulturellen Entwicklungen dabei zu sein.“

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