Doch wie lässt sich Veranstaltungssicherheit innerhalb kommunaler Strukturen systematisch organisieren? Wie werden Gefährdungen frühzeitig erkannt, Zuständigkeiten klar geregelt und Maßnahmen mit allen Beteiligten abgestimmt? Und wie wird aus einem umfangreichen Sicherheitskonzept ein Arbeitsinstrument, das in der Praxis tatsächlich funktioniert?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Digitalkonferenz „Veranstaltungssicherheit aus kommunaler Sicht“ des Bundesverbands Veranstaltungssicherheit (BVVS) am 26. November 2026.
Von der Planung zur praktischen Umsetzung
Veranstaltungssicherheit ist das Ergebnis eines strukturierten Planungsprozesses und einer funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Veranstaltenden, Behörden, Sicherheitsorganisationen und weiteren Beteiligten. Die ganztägige Konferenz beleuchtet deshalb verschiedene Aspekte kommunaler Veranstaltungssicherheit – von der systematischen Erfassung von Rahmenbedingungen und Gefährdungen über Verantwortlichkeiten und behördliche Auflagen bis hin zu besonderen Lagen und der praktischen Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen.
Dabei stehen nicht nur theoretische Grundlagen im Mittelpunkt: Praxisbeispiele und unterschiedliche Perspektiven zeigen, welche Herausforderungen Kommunen in der Veranstaltungssicherheit bewältigen müssen und wie Planungs- und Abstimmungsprozesse sinnvoll gestaltet werden können.
„Kommunen stehen bei Veranstaltungen vor der Herausforderung, unterschiedliche Interessen, Zuständigkeiten und Anforderungen zusammenzubringen. Gute Veranstaltungssicherheit bedeutet deshalb nicht, möglichst umfangreiche Dokumente zu erstellen. Entscheidend ist, dass Risiken erkannt, Verantwortlichkeiten geklärt und Maßnahmen im Ernstfall funktionieren“, sagt Dennis Eichenbrenner, Vorsitzender des Bundesverbands Veranstaltungssicherheit.
Fachlicher Austausch als Grundlage für mehr Sicherheit Mit der Digitalkonferenz möchte der BVVS den Austausch zwischen Kommunen, Behörden, Veranstaltenden und weiteren Akteuren fördern und konkrete Impulse für die Praxis geben. Die Digitalkonferenz findet am 26. November 2026 von 8:30 bis 16:00 Uhr online statt. Die Teilnahme kostet 99 Euro zzgl. MwSt.







