„Führung bedeutet heute nicht mehr, Antworten vorzugeben, sondern Räume zu schaffen, in denen gemeinsam tragfähige Lösungen entstehen können“, erklärt Silke Hansen, ARD-Wettermoderatorin und Dozentin im Moderationstraining am IST-Studieninstitut. Professionelle Moderation trägt dabei zu besseren Ergebnissen, höherer Akzeptanz und effizienteren Entscheidungsprozessen bei. Teams fühlen sich stärker eingebunden, Verantwortung wird geteilt und Konflikte können frühzeitig erkannt werden.
Vor diesem Hintergrund bietet das IST-Studieninstitut eine neue berufsbegleitende Weiterbildung „Moderationstraining“ an. Erstmaliger Start ist im März 2026. Ziel des 4-wöchigen Kurses ist es, Teilnehmende dazu zu befähigen, Gespräche, Meetings und Gruppenprozesse professionell, zielorientiert und souverän zu moderieren – sowohl in Präsenz als auch in digitalen Formaten.
Moderation als Führungsinstrument
Moderne Führungskräfte moderieren täglich – ob bewusst oder unbewusst. Teammeetings, Workshops, Projektbesprechungen oder Konfliktgespräche sind ohne moderierende Elemente kaum denkbar. Dabei geht es nicht nur darum, Redezeiten zu verteilen oder Ergebnisse festzuhalten, sondern auch darum, unterschiedliche Perspektiven einzubinden, Dynamiken wahrzunehmen und Entscheidungen tragfähig vorzubereiten. „Viele Führungskräfte unterschätzen, wie stark ihre Wirkung allein durch Sprache, Haltung und Struktur beeinflusst wird“, erklärt Moderatorin und Coach Maren Braun, die ebenfalls Dozentin des Trainings ist. „Wer moderieren kann, führt klarer, verbindlicher und gleichzeitig partizipativer.“
Praxisnah lernen von erfahrenen Profis
Die Weiterbildung richtet sich an Teilnehmende aller Erfahrungsstufen – von Berufseinsteiger:innen bis hin zu erfahrenen Führungskräften und Moderator:innen, die ihr Know-how auffrischen und vertiefen möchten. Die Dozent:innen sind bekannte Moderator:innen und Expert:innen aus der Praxis, die ihr Wissen anwendungsnah vermitteln.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf individuellem Feedback, Kameratraining und Supervision. Gerade in digitalen und hybriden Arbeitskontexten spielt persönliche Wirkung eine zentrale Rolle. Ergänzend dazu bieten Supervisionen einen wichtigen Reflexionsraum. Eigene Moderationssituationen können analysiert, Herausforderungen besprochen und individuelle Lösungsstrategien entwickelt werden. Gerade dieser Teil unterscheidet kurzfristige Trainings von nachhaltiger Weiterentwicklung.
Weitere Informationen zur neuen Weiterbildung gibt es auf der Webseite des IST-Studieninstitutes. Erstmaliger Start ist im März 2026, Anmeldungen sind ab sofort möglich. Nachfolgend startet das Training jeweils zweimal pro Jahr, im März und November.







